SKC Hugsweier 67 e.V. wieder in der 2. Bundesliga!

Bericht zum Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga Männer DCU

Am Samstag, 13.04.2019 fand in der bis fast zum letzten Platz vollbesetzten Ettlinger Kegelhalle ab 12:30 Uhr das Aufstiegsturnier der Männer zur 2. Bundesliga statt, in welchem die besten drei Mannschaften der fünf teilnehmenden Mannschaften am Ende den Aufstieg in die 2. Bundesliga Männer feiern durften. Die von vielen im Vorfeld favorisierte hessische Meistermannschaft aus Heigenbrücken reiste mit eigenem Reisebus an und hatte daher ein riesiges Fanaufgebot im Gepäck, das die eigene Mannschaft frenetisch anfeuerte und zum Teil für ohrenbetäubende Unterstützung sorgte. Schon in der ersten Startreihe wurde aber deutlich, dass der badische Meister aus Hugsweier unbedingt den Turniersieg erringen wollte, denn mit Ulrich Längin mit 1001 Kegel und Florian Schmid mit dem späteren Tagesbestergebnis von überragenden 1086 Kegel stellten die Hugsweierer von Anfang an konsequent die Weichen auf Sieg und sicherten sich einen komfortablen Vorsprung auf die weiteren Mannschaften. Der Thüringer Meister aus Lauscha zog im Schatten von Hugsweier mit Frank Fichtmüllers tollen 1027 Kegel auf Platz 2, während sich der Meister aus Rheinhessen-Pfalz, die SG KSG Mainz / Goldene 9 Essenheim, dank 991 Kegel von Reinhard Brunn und 951 Kegel von Luca Kistner den 3. Platz sicherte. Nur schwer aus den Startlöchern kam die favorisierte EK Heigenbrücken, die mit 881 Kegel des Duos Fabian Cech / Matthias Nusdorfer einen klassischen Fehlstart hinlegte und sich damit vorerst den vierten Rang sicherte. Der bayrische Meister SKV Goldkronach zeigte mit 925 Kegel von Oliver Wagner und 853 Kegel von Daniel Fischer den schlechtesten Start und blieb damit zunächst auf dem fünften und letzten Platz, hatte aber noch einige Pfeile im Köcher.

Auch in der zweiten Startreihe zeigte der führende SKC Hugsweier mit 1026 Kegel von Timo Mutschler und 920 Kegel von Edgar Riedel kaum eine Angriffsfläche und lag mit 4033 Kegel weiter deutlich in Führung und auf 6000er-Kurs. Die Rheinhessen aus Mainz-Essenheim schoben sich dank 933 Kegel von Michael Märtens und 992 Kegel von Martin Steuerwald und insgesamt 3867 Kegel auf den zweiten Platz vor. Dahinter lauerten der SKV Goldkronach mit 3779 Kegel dank starker 1000 Kegel von Achim Jahreis und 1001 Kegel von Tobias Petersilie im Mittelpaar. Der SV Lauscha, der in der Mitte mit Danny Finn und Stefan Matthäi, die zusammen nur auf 858 Kegel kamen, einen Einbruch zu verkraften hatte, blieb aber mit 3772 Kegel vorerst auf Rang vier und damit in Tuchfühlung zum SKV Goldkronach. Der EK Heigenbrücken hatte auch im Mittelpaar mit Jochen Flecksteins 882 Kegel weiter Probleme, die allerdings Dieter Hasenstab mit 1019 Kegel wieder wettmachen konnte, so dass mit 3721 Kegel für die Hessen weiterhin nur der letzte Platz in der Abrechnung blieb.

Konnte denn in der Schlussoffensive sich der von vielen favorisierte EK Heigenbrücken noch auf Platz 3 vorschieben und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen ? Klar war sowieso schon, dass der SKC Hugsweier nicht mehr würde einzuholen sein, zu dominant spielte er auf. Uwe Graser / Leon Gleim mit 921 Kegel und Uwe Mutschler mit 978 Kegel machten den ersten Platz perfekt und katapultierten ihre Mannschaft an diesem Tag auf 5932 Kegel, eine Zahl, die von den anderen Mannschaften nicht mehr zu toppen war. Der zweite Platz ging nach hartem Kampf mit 5737 Kegel an den SKV Goldkronach, der in der Schlussachse mit Klaus Dippmar mit 1026 Kegel den Grundstein für den Aufstieg legte. Nur ganz knapp dahinter folgte auf dem dritten Platz der SV Lauscha mit 5728 Kegel, den Felix Jenrich mit seinen starken 1025 Kegel sicherte. Knapp um 6 Kegel geschlagen verfehlte der EK Heigenbrücken mit 5722 Kegel trotz der frenetischen Anfeuerung durch die mitgereisten Fans den Aufstieg und belegte den undankbaren vierten Platz. Christian Völker mit 1021 Kegel und Rene Hock mit 980 Kegel versuchten zwar alles, um noch vorbeizuziehen, scheiterten aber tragisch mit den letzten Würfen. Die SG KSG Mainz / Goldene Neun Essenheim bog am Ende mit 5689 Kegel auf die Zielgerade ein, was aber in der Endabrechnung an diesem Tag Platz fünf bedeutete und das Ziel "Aufstieg" vereitelte. 901 Kegel von Christian Birkheimer und 921 Kegel von Kevin Pretsch waren gegen die anderen starken vierstelligen Ergebnisse dann doch zu wenig und vereitelten damit eine bessere Platzierung.

Am Ende setzten sich die Badischen, Bayrischen und Thüringer Vertreter durch und dürfen in der nächsten Saison zweitklassig spielen, während die Meister aus Hessen und Rheinhessen-Pfalz leer ausgingen und weiter in ihren Landesverbänden spielen werden und sich dann im nächsten Jahr vielleicht erneut um die Meisterschaft in ihren Verbänden bewerben werden. Ein toller Kegelnachmittag auf äußerst fallträchtigen Bahnen und frenetischer und vollbesetzter Kulisse macht Spaß auf mehr und zeigt, dass auch das traditionelle Spielsystem noch immer seinen Reiz hat und die Zuschauermassen begeistern kann.

Endstand:

1. SKC Hugsweier (Baden) - 5932 Kegel und Aufstieg in die 2. Bundesliga Männer
2. SKV Goldkronach (Bayern) - 5737 Kegel und Aufstieg in die 2. Bundesliga Männer
3. SV Lauscha (Thüringen) - 5728 Kegel und Aufstieg in die 2. Bundesliga Männer

4. EK Heigenbrücken (Hessen) - 5722 Kegel
5. SG KSG Mainz / Goldene 9 Essenheim - 5689 Kegel

 

Einzelergebnisse Hugsweier:

 

Florian Schmid:                                    1086 Kegel

Ulrich Längin:                                       1001 Kegel

Timo Mutschler:                                    1026 Kegel

Edgar Riedel:                                         920 Kegel

Uwe Graser / Leon Gleim:                     921 Kegel

Uwe Mutschler:                                      978 Kegel

 

 

(Quelle: www.dcu-ev.de)

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